Gabriela Zivy-Alderete, autodidaktisch zur Keramikerin ausgebildet, verarbeitet in ihrer Basler Werkstatt Porzellan und Steinzeug. Vorzugsweise auf der Töpferscheibe dreht sie kleine und grosse Preziosen, die sich für den täglichen Gebrauch ebenso eignen wie für festlich gedeckte Tafeln: Tassen, die perfekt in der Hand liegen, formschöne Schalen, Teller, Windlichter, Kerzenhalter.
Hinzu kommen skulptural anmutende Vasen, die von technischer Meisterschaft zeugen, oder überraschend verspielte Porzellanplatten mit plissiertem Saum. Die Gefässoberflächen sind von samtiger Ebenmässigkeit, zuweilen mit charakteristischer Kehlung strukturiert.
Zumeist werden die Aussenseiten roh belassen und fein geschliffen, was ihnen griffige Haptik verleiht und das edle Porzellanweiss zur Geltung bringt, die Innenseiten wiederum in subtilen Pastellfarben glasiert.
Gabriela Zivy-Alderete erweitert ihr Form- und Farbrepertoire fortlaufend, z.B. mit mehrfarbig eingefärbtem Porzellan.
Barbara Wagner, in Basel geboren, absolvierte ihre Keramikausbildung in Vevey (1982–86). Sie fertigt Gebrauchskeramik und skulpturale Werke mit besonderem Fokus auf Material und Nachhaltigkeit.
Ihre Tassen, Teller und Vasen gedreht in Nériagetechnik aus eingefärbtem Porzellan – in der Recycling-Serie Monochrome erhalten diese ein zweites Leben.
Ihre Steinzeugkeramik wird aus natürlichem Ton aus St. Amand gefertigt und mit selbst entwickelten Glasuren aus Rohstoffen wie Asche und Ton im Gasofen gebrannt.
Die Tierskulpturen und Objekte sind häufig aus
selbst hergestelltem Paper clay. Charakteristisch sind ihre Oberflächen: samtig-seidig bei Gebrauchskeramik, lebendig und naturähnlich bei Skulpturen.


